Hardtop

 (die Fotos dazu gibt es hier...)

 

Im Herbst 2000 bin ich durch meinen Alfafreund Donhenny zu dem langersehnten Hardtop gekommen. Er hatte es mit seinem Spider erworben, aber kein Interesse an dem Teil - und so bot er es zur Versteigerung beim Internetauktionshaus e-bay an. Durch Zufall stöberte ich unter "Alfa Romeo" und entdeckte es. Als ich unter Verkäufer seinen Namen sah, rief ich ihn an und wir machten die Sache klar. Er sagte mir, das Hardtop steht bei einem Freund irgendwo kurz vor Berlin in der Garage und ich kann es dort abholen.

Am darauffolgenden Samstag besorgte ich mir von Kiki den alten Fort Transit und machte mich mit meiner Freundin Steffi  auf den Weg Richtung Berlin. Nach ca. 3,5 Stunden Fahrzeit waren wir am Ziel. Und da lag es nun vor mir - das ersehnte Hardtop: schwarz, mit einigen Kratzern und eingerissenen und spröden Dichtungen. Aber der Rest war in Ordnung. Nach einer kurzen Besichtigung haben wir es in den Transit geladen und machten uns auf den Heimweg.

Am nächsten Morgen begann die erste Anprobe auf meinem Spider, das Ansetzen des Hardtops war nicht besonders schwierig und machte wenig Mühe. Das einzige was nicht passte waren die Seitenscheiben. Sie waren etwas zu niedrig eingestellt. Kurzerhand baute ich beide Türverkleidungen ab und stellte sie etwas höher ein. Das Einstellen der Seitenscheiben machte sich außerdem noch bei dem Stoffverdeck positiv bemerkbar, denn die Seitenfenster lagen besser an der Verdeckdichtung an.

In den nächsten Wochen begann ich mit der Demontage des Hardtops. Alle Dichtungen, Leisten, Seitenteile und der Himmel wurden entfernt. Dabei stellte ich fest, daß ich alle bis auf eine Dichtung neu brauchte. Bei der Beschaffung der Dichtungen war Donhenny mir noch einmal behilflich, er hatte jemanden, der die Dichtungen günstig besorgen konnte.

Das Hardtop brachte ich zusammen mit meinem Freund Markus in seinem Firmenwagen zu meinem Bekannten Ulf, der Karosseriebauer ist. Er kümmerte sich um das Herausschneiden der Scheiben und die Vorbereitung zum Lackieren. Danach brachte er es zum Lackierer, anschließend klebte er die Scheiben wieder ein und ich konnte mein neu lackiertes Hardtop mit Hilfe von Markus wieder abholen.

In der Zeit, in der das Hardtop beim Lackierer war, besorgte ich noch einige Teile, die mir fehlten. Dazu brauchte ich meinen Freund Jens. Weil ich wegen eines Streits nicht mehr zum Blödmannsgehilfen (Ersatzteilhändler) gehen konnte musste er gehen. Und er bekam alle Teile, die ich brauchte. Dazu zählte auch der Schalter für die Heckscheibenheizung und die Befestigungen für die B – Säule. An einem Samstag verlegte ich die Kabel für die Innenbeleuchtung und Heckscheibenheizung im Spider und baute den Schalter und das Relais für die Heckscheibenheizung ein.

Bevor ich das Hardtop zusammenbaute, lackierte ich den Himmel mit Kunststoff-Farbe schwarz, denn das hellgrau gefiel mir nicht. Der Zusammenbau dauerte drei Tage und klappte ganz gut bis auf ein paar Kleinigkeiten, aber auch die habe ich nach einigem Hin und Her auf die Reihe bekommen. Außerdem hatte ich durch Steffi, die auch mit anpackte, eine große Hilfe.

Bei der ersten Anprobe passte das Harttop nicht so gut, es gab ein Problem mit den vorderen Verschlüssen. Nachdem ich die Verschlüsse etwas modifizierte, war auch das Problem behoben. Nun begann der schönste Teil: alles saubermachen und Fotos schießen. Die Fotos könnt ihr euch hier ansehen.

Auf diesem Weg möchte ich mich noch bei allen bedanken, die mir bei der Hardtopgeschichte geholfen haben, insbesondere bei Donhenny, Jens, Ulf, Markus, Kiki und Steffi.